Ein Plagiat,
was ist das genau? Definition, Formen, Risiken...

Plagiate verstehen, um sie besser vermeiden zu können.

Kopieren und Einfügen, Paraphrasierungen, duplizierte Inhalte, Zitate, ähnliche Passagen…


Digitale Medien bieten Zugang zu zahlreichen internationalen Büchern, die nur einen Mausklick entfernt sind. Nichts ist praktischer für die Literaturrecherche von Lehrern, Forschern, Studenten und Schülern. Und der am häufigsten verwendete Shortcut auf einer Tastatur ist oftmals Strg+C / Strg+V.

Allerdings ist es nicht immer leicht zu erkennen, ob eine Idee bereits veröffentlicht wurde. Und auch nicht, die Feinheiten des Urheberrechts zu verstehen. Plagiate können unbeabsichtigt sein, aber die Konsequenzen sind schwerwiegend.


Inhaltsverzeichnis:

Wann kann man von einem Plagiat sprechen?

Wann kann man von einem Plagiat sprechen?


Definition

Ein Plagiat ist, wenn man die Arbeit von jemand anderem als die eigene ausgibt. Bei dokumentarischen Recherchen und Schreibarbeiten (Aufsatz Praktikumsbericht, Diplomarbeit, Dissertation...) ist es erlaubt, die Ideen eines Autors zu übernehmen, vorausgesetzt, dass dem Leser die Herkunft einer Idee, einer Aussage oder eines Werkes mitgeteilt wird.

Warum ist es wichtig, nicht zu plagiieren?

Warum ist es wichtig, nicht zu plagiieren?


Was steht bei der Einhaltung des Urheberrechts auf dem Spiel?
 

 

  • Ein ehrliches Verhalten bescheinigen
    Darauf zu achten, nicht zu plagiieren, bedeutet, sich als ehrlicher Mensch zu zeigen, der nicht versucht zu betrügen oder sich zu verstellen. 
  • Originelle Schöpfungen zu fördern
    Hat Ihnen eine Quelle gefallen, die Sie inspiriert hat? Zitieren Sie sie, um ihren Erfinder im Besonderen und die Kreativität im Allgemeinen zu fördern. 
  • Einen Beitrag zur Forschung leisten
    Die Entwicklung eigener Ideen und Überlegungen auf der Grundlage der Arbeit von Experten verleiht Ihren Kreationen große Kohärenz und ermöglicht es Ihnen, die Forschung zu unterstützen. 
  • Qualität bescheinigen
    Ein Zitat zu ergänzen, eine bestehende Idee in Frage zu stellen, ein bereits vorgestelltes Konzept zu ergänzen... beweist Ihre Fähigkeit, zuverlässige Quellen zu identifizieren und kritisch zu denken.
Universitäten sensibilisieren ihre Studenten
zur Einhaltung des Urheberrechts.

Plagiatbekämfung

« Plagiate gehen alle etwas an! Die Sensibilisierung richtet sich vor allem an Studierende, aber sie betrifft auch das Personal von Bildungseinrichtungen, seien es Lehrkräfte, Forscher oder Verwaltungsangestellte. Sie ist Teil eines globalen Ansatzes, der die Unterzeichnung einer Charta, spezifische Schulungen, die Nutzung von Plagiat-Erkennungs-Tools und Empfehlungen für Sanktionen umfasst. »

Anti-Plagiat

« Das Plagiat verstößt gegen die Regeln der akademischen Ethik und ist ein Betrug bei Arbeiten, die benotet werden. Ein Plagiat verletzt auch das Urheberrecht und die Rechte an geistigem Eigentum, was als Fälschungsdelikt betrachtet werden kann. »

Wie sieht es mit Plagiaten aus? Nicht für mich!

« Die Lehrkräfte möchten die Fähigkeiten des Studierenden evaluieren und nicht die eines anderen Autors. Ein Plagiat lässt an den von einem Unistudenten erwarteten Qualitäten (kritische Denkfähigkeit, Kreativität, Ehrlichkeit, die Fähigkeit, eine persönliche Argumentation zu entwickeln und diese niederzuschreiben...) zweifeln und gilt als schwerer Verstoß gegen die wissenschaftliche Ethik. Ein Plagiat diskreditiert nicht nur die fragliche Arbeit, sondern auch alle anderen Arbeiten des Plagiators und damit seine Kompetenzen. »

Wann kann man von einem Plagiat sprechen?

Ein Plagiat ist, wenn man die Arbeit von jemand anderem als die eigene ausgibt. Bei dokumentarischen Recherchen und Schreibarbeiten (Aufsatz Praktikumsbericht, Diplomarbeit, Dissertation...) ist es erlaubt, die Ideen eines Autors zu übernehmen, vorausgesetzt, dass dem Leser die Herkunft einer Idee, einer Aussage oder eines Werkes mitgeteilt wird.

[...] Übersetzen ohne den Urheber zu nennen, gilt als Plagiat. Dieser Vorgang wird als Übersetzungsplagiat bezeichnet.

[...] Es reicht nicht aus, einige Wörter zu verändern, sondern man muss den ganzen Satz, die Wörter und die Struktur umformulieren und dabei die Zitierregeln einhalten.

[...] es ist möglich, seine eigenen Worte aus einem anderen Dokument zu übernehmen, solange die Quelle angegeben wird.

[...] Es muss der Autor (Vor- und Nachname), das Datum der Veröffentlichung und die Informationsquelle (Website, Buch, Zeitung...) angegeben werden.

[...] Hence, both the primary and secondary sources should be included in the citation.

[...] Common knowledge, of a fact or event, corresponds to its wide recognition, namely, if it is known to a large majority of people.

[...] an anonymous source is just as important as a known source.

Definition Plagiat
der Studenten fühlen sich versucht, in einer Arbeit zu plagiieren
Plagiatsrisiken
der Studierenden wissen nicht, wie sie ihre Quellen zitieren sollen
Was ist Plagiat
der Studierenden formulieren um, ohne den Autor zu zitieren
Plagiat was ist das
der Studierenden denken, dass die Lehrkraft keine Plagiatsprüfung durchführt
Was ist eine akzeptable Ähnlichkeitsrate?

Was ist eine akzeptable Ähnlichkeitsrate?


Die Compilatio-Software berechnet, wie viel Text aus externen Quellen im analysierten Dokument gefunden wurde. In Form eines Prozentsatzes schließt das Ergebnis alle Quellen ein, auch solche, die korrekt referenziert sind. Der Korrektor des Dokuments muss abwägen, welche Quellen bei der Ähnlichkeitsbewertung ignoriert werden sollten, um eine Plagiatsquote zu erhalten.

Die akzeptable Ähnlichkeitsschwelle wird je nach den Richtlinien Ihrer Hochschule, dem Unterrichtsfach oder der Bedeutung der Hausarbeit festgelegt. Meistens akzeptieren die Universitäten eine Quote von weniger als 10 % festgestellter Ähnlichkeiten.

Compilatio unterstützt Lehrer und Schüler mit Werkzeugen zur Erkennung und Überprüfung von Plagiaten.

Die Software Compilatio Studium (für Schüler) vergleicht Ihre Hausaufgaben mit dem weltweiten Internet. Die Software Compilatio Magister (für Lehrer) bietet einen erweiterten Vergleich, der zusätzlich die Dokumente der Nutzer der Magister-Gemeinschaft enthält. Dies erklärt die unterschiedlichen Ergebnisse für ein und dieselbe Arbeit von einer Software zur anderen. 

Welche Risiken und Sanktionen im Plagiatsfall?

Welche Risiken und Sanktionen im Plagiatsfall?


Die Übernahme von Zitaten ohne Quellenangaben ist eine Schummelei, ein Verstoß gegen akademische Vorschriften. Die Sanktion hängt insbesondere von der Politik der Institution, der Absicht des Betrügers, der Bedeutung der plagiierten Arbeit und ob es sich um wiederholten Betrug handelt, ab.... Hier einige Beispiele für Sanktionen im Zusammenhang mit Plagiaten.

Auf schulischer Ebene

- Annullierung der von Plagiat betroffenen Prüfung
- Verwanung/Verweis
- Temporärer oder definitiver Ausschluss aus jeder öffentlichen Hochschule

Auf rechtlicher Ebene

– Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren
– Geldstrafe

Folgen, die die Zukunft gefährden können

- Schädigung des Rufs der Bildungseinrichtung und des Studierenden.
- Ein Klima des Misstrauens, das den Plagiator lange Zeit verfolgt und das bei allen anderen Studierenden Fragen aufwirft.
- Infragestellung des Werts des Diploms und der Ausbildungsqualität.

Compilatio - Partner bei Ihrer Plagiatsbekämpfung

Plagiate können unbeabsichtigt sein. Sie können die Folge von mangelnder Einweisung in Zitierregeln und Urheberrecht sein. Akademische Integrität muss ab den allerersten Dokumentenrecherchen in der Mittelschule und im Gymnasium gelernt werden. Die Schüler und Studierenden von heute sind die Fachleute und Bürger von morgen. Es ist von zentraler Bedeutung, während der Schulausbildung Werte wie Authentizität, Respekt und Sorgfalt zu vermitteln.

Dazu bietet Compilatio einen positiven und pädagogischen Ansatz an.