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Argumentation schreiben (mit Beispielen)
Kurz gesagt
- Ein Argument vertritt eine einzige Behauptung und beweist sie in wenigen, logisch verknüpften Sätzen.
- Sein Aufbau folgt der 3B-Methode: Behauptung, Begründung, Beispiel, abgerundet durch einen Rückbezug auf die Frage.
- Mehrere Argumente ergeben eine Argumentation, eine Erörterung oder eine Stellungnahme.
Recht zu haben reicht nicht. Man muss es zeigen, in wenigen gut geordneten Sätzen. Genau darum geht es, wenn Sie eine Argumentation schreiben: in der Mittelstufe, in der Oberstufe, im Abitur und später in jeder Hausarbeit. Hier finden Sie die Methode Schritt für Schritt, fünf ausformulierte und kommentierte Beispiele und die Fehler, die am meisten Punkte kosten.
Was ist ein Argument?
Ein Argument ist ein Textabschnitt, der eine einzige Behauptung vertritt, sie begründet und mit einem konkreten Beleg stützt. Es beginnt mit einem neuen Absatz, verbindet seine Sätze durch Konnektoren und antwortet immer auf die gestellte Frage.
Eine Argumentation reiht mehrere solcher Argumente aneinander, um eine These zu stützen. Dieselbe Bauweise steckt in der Erörterung, in der Stellungnahme und im Hauptteil jeder wissenschaftlichen Arbeit.
Sie begegnen ihm in jeder Phase Ihrer Ausbildung:
- in der Schule, in Deutsch, Geschichte, Politik oder Ethik;
- im Abitur, wo Erörterung und Textanalyse ein sauberes Argumentieren voraussetzen;
- an der Hochschule, in Hausarbeiten, Klausuren, Praktikumsberichten und im Diskussionsteil einer Bachelor- oder Masterarbeit.
Aufbau eines Arguments: die 3B-Methode
Jedes Argument folgt derselben Bewegung: eine Behauptung, der Grund, warum sie stimmt, der Beleg, der sie stützt, und ein Rückbezug auf die Frage. In manchen Schulbüchern heißt das Schema auch „These, Argument, Beispiel“: Die Logik ist dieselbe.

Behauptung: die These aufstellen
Der erste Satz formuliert die Aussage, die Sie vertreten, klar und direkt auf die Frage bezogen. Er muss für sich allein verständlich sein: Wer nur die ersten Sätze Ihrer Absätze liest, sollte Ihre gesamte Argumentation nachvollziehen können.
Begründung: zeigen, warum sie stimmt
In zwei bis drei Sätzen entwickeln Sie den Gedankengang, der die Behauptung trägt. Konnektoren wie „denn“, „weil“ oder „da“ machen den Zusammenhang sichtbar. Dieser Teil wird am häufigsten vernachlässigt und entscheidet doch über die Note.
Beispiel: den Beleg liefern
Das Beispiel muss konkret und überprüfbar sein: ein Datum, ein Ereignis, ein Werk, ein Autor, eine Zahl mit Quelle, ein Zitat. Und es steht nie allein: Ein Satz erklärt, inwiefern es die Behauptung bestätigt.
Rückbezug: zur Frage zurückkehren
Der letzte Satz kehrt zur Frage zurück und sagt, was das Argument gezeigt hat. In einem längeren Text leitet er zugleich zum nächsten Argument über. Formulieren Sie die Behauptung neu, statt sie wörtlich zu wiederholen.
Dasselbe Prinzip, „jeder Baustein hat eine Aufgabe“, gilt im Großen für die Einleitung einer Bachelorarbeit oder das Fazit einer Abschlussarbeit.
Argumentation schreiben in 6 Schritten
- Analysieren Sie die Aufgabe. Markieren Sie die Schlüsselbegriffe und den Operator („begründen Sie“, „beurteilen Sie“, „nerörtern Sie“). Wer die Aufgabe falsch liest, schreibt am Thema vorbei.
- Sammeln Sie Ideen. Notieren Sie Ihr Wissen, die Aussagen aus Materialien und mögliche Beispiele. Stichworte genügen.
- Wählen Sie das stärkste Argument. Ein Absatz, eine Behauptung. Behalten Sie diejenige, die die Frage am direktesten beantwortet und für die Sie den besten Beleg haben.
- Suchen Sie einen genauen Beleg. Ein konkretes Beispiel schlägt ein allgemeines, und notieren Sie die Herkunft: Autor, Werk, Datum, Dokument.
- Schreiben Sie nach dem 3B-Schema. Ein Satz für die Behauptung, zwei bis drei für die Begründung, ein bis zwei für das Beispiel, einer für den Rückbezug.
- Prüfen Sie jeden Satz. Fragen Sie sich nach jedem Satz: „Und?“ Bringt er die Argumentation nicht voran, kann er weg.
Sind Ihre Quellen korrekt zitiert?
Compilatio Studium vergleicht Ihren Text mit Milliarden von Quellen und zeigt Ihnen die Stellen, die Sie prüfen sollten. So stellen Sie sicher, dass jedes Zitat in Anführungszeichen steht und belegt ist, bevor Sie Ihre Arbeit abgeben.
5 Argumente als Beispiel, kommentiert
Jedes Beispiel ist Satz für Satz markiert: (B) Behauptung, (Bg) Begründung, (Bs) Beispiel, (R) Rückbezug. Ohne die Markierungen haben Sie einen abgabefertigen Absatz.

Beispiel aus dem Fach Deutsch
Aufgabe: „Wie stellt Goethe Fausts Verfassung zu Beginn der Tragödie dar?“
(B) Zu Beginn der Tragödie zeigt Goethe Faust als Gelehrten, den sein gesamtes Wissen nicht befriedigt. (Bg) Obwohl er alle Fakultäten seiner Zeit durchlaufen hat, empfindet er sein Studium als nutzlos, weil es ihm keine Antwort auf die großen Fragen des Lebens gibt. (Bs) In seinem Eingangsmonolog stellt er ernüchtert fest: „Da steh ich nun, ich armer Tor! / Und bin so klug als wie zuvor“ (Faust I, V. 358 f.). (R) Goethe macht so die Verzweiflung sichtbar, die Faust später für den Pakt mit Mephisto empfänglich macht.
Warum es funktioniert: Das Zitat ist kurz und exakt belegt, und der Rückbezug verbindet die Stelle mit dem weiteren Verlauf des Dramas.
Beispiel aus dem Fach Geschichte
Aufgabe: „Erläutern Sie, inwiefern die Novemberrevolution die politische Beteiligung in Deutschland verändert hat.“
(B) Die Novemberrevolution erweiterte die politische Beteiligung entscheidend, weil sie Frauen erstmals das Wahlrecht gab. (Bg) Bis 1918 waren Frauen im Kaiserreich von Wahlen ausgeschlossen; die neue republikanische Ordnung sollte dagegen auf der gleichen Teilhabe aller Erwachsenen beruhen. (Bs) Das Reichswahlgesetz vom 30. November 1918 führte das Frauenwahlrecht ein, und bei der Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 durften Frauen erstmals wählen und gewählt werden: 37 Frauen zogen ins Parlament ein. (R) Die Revolution legte damit den Grundstein für eine Demokratie, an der die Hälfte der Bevölkerung nicht länger nur zuschaute.
Warum es funktioniert: In Geschichte bestehen Belege aus genauen Daten, Gesetzen und Akteuren. Drei präzise Angaben reichen hier aus.
Beispiel aus Politik und Sozialkunde
Aufgabe: „Fördert die Schule die soziale Mobilität?“ Dieses Argument relativiert die Antwort.
(B) Allerdings gleicht die Schule herkunftsbedingte Ungleichheiten nur teilweise aus. (Bg) Kinder starten nicht unter gleichen Bedingungen: Wer Eltern mit Hochschulabschluss hat, ist mit der Sprache, den kulturellen Bezügen und den Erwartungen der Schule oft besser vertraut. (Bs) Pierre Bourdieu und Jean-Claude Passeron zeigten in Les Héritiers (1964), auf Deutsch u. a. in Die Illusion der Chancengleichheit (1971), dass der Schulerfolg stark vom kulturellen Kapital der Familie abhängt, einem Vorteil, den das Bildungssystem gern als persönliche Leistung darstellt. (R) Die Schule kann also einen Teil der Ungleichheiten reproduzieren, die sie eigentlich verringern soll.
Warum es funktioniert: „Allerdings“ kündigt ein relativierendes Argument an, und die genaue Quelle (Autoren, Werk, Jahr) gibt ihm Gewicht.
Beispiel aus Ethik und Philosophie
Aufgabe: „Ist Arbeit nur ein Zwang?“
(B) Arbeit ist nicht nur ein Zwang, denn sie ermöglicht es dem Menschen, sich selbst zu verändern. (Bg) Wer einen Stoff bearbeitet, stellt nicht nur ein Ding her: Er entwickelt Fähigkeiten, lernt Geduld und erfährt, wozu er fähig ist. (Bs) Hegel zeigt dies in der Dialektik von Herr und Knecht in der Phänomenologie des Geistes (1807): Der Knecht, der für den Herrn arbeiten muss, erkennt sich in den Dingen wieder, die er formt, während der Herr, der nur genießt, abhängig wird. (R) Arbeit kann somit, weit davon entfernt, bloße Knechtschaft zu sein, zu einem Weg in die Freiheit werden.
Warum es funktioniert: In Philosophie besteht der Beleg oft aus dem Bezug auf einen Denker. Er zählt nur, wenn er erklärt wird, wie hier.
Beispiel aus der Hochschule
Auszug aus dem Diskussionsteil einer Masterarbeit in Erziehungswissenschaft (fiktive Daten, zur Veranschaulichung).
(B) Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass ausführliches schriftliches Feedback Überarbeitungen stärker verbessert als eine bloße Note. (Bg) Studierende, die gezielte Hinweise zum Aufbau ihrer Absätze erhielten, strukturierten ihre Texte häufiger um, während diejenigen mit reiner Note vor allem oberflächliche Korrekturen vornahmen. (Bs) In unserer Stichprobe veränderten 18 von 25 Studierenden der ersten Gruppe die Struktur mindestens eines Absatzes, gegenüber 7 von 24 in der zweiten; dies deckt sich mit dem Überblick von Hattie und Timperley zur Wirkung von Feedback (2007). (R) Dieses Ergebnis muss an einer größeren Stichprobe bestätigt werden, was wir als Ausblick vorschlagen.
Warum es funktioniert: An der Hochschule erwartet man belegte Ergebnisse, einen Abgleich mit der Forschung und eine benannte Grenze. Wie sich dieser Teil in die gesamte Arbeit einfügt, zeigt unser Leitfaden zum Schreiben der Bachelorarbeit.
Schwaches und starkes Argument im Vergleich
Dieselbe Idee kann je nach Aufbau wenige oder viele Punkte bringen. Aufgabe: „Schaden soziale Netzwerke der demokratischen Debatte?“
Schwaches Argument
Soziale Netzwerke sind schlecht für die Demokratie. Da gibt es viele Fake News, das weiß jeder. Zum Beispiel gibt es oft Fake News. Also sind soziale Netzwerke gefährlich.
Starkes Argument
(B) Soziale Netzwerke können die demokratische Debatte schwächen, weil sie die Verbreitung ungeprüfter Informationen begünstigen. (Bg) Ihre Algorithmen heben die Inhalte hervor, die die meisten Reaktionen auslösen, und eine überraschende oder falsche Meldung wird oft häufiger geteilt als eine differenzierte. (Bs) Eine 2018 in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie der MIT-Forscher Soroush Vosoughi, Deb Roy und Sinan Aral zeigte, dass sich Falschmeldungen auf Twitter weiter und schneller verbreiteten als wahre Nachrichten. (R) Ohne Quellenprüfung können diese Plattformen die öffentliche Debatte also verzerren, statt sie zu bereichern.

Was sich geändert hat:
- die Behauptung ist präzise und differenziert („können schwächen“), kein Pauschalurteil;
- die Begründung beschreibt einen Mechanismus statt „das weiß jeder“;
- der Beleg hat eine Quelle (Zeitschrift, Jahr, Autoren) statt eines vagen Beispiels;
- der Rückbezug kehrt zur Frage zurück, der demokratischen Debatte, statt bei „gefährlich“ zu enden.
Vom Argument zur Erörterung
Eine Erörterung ist nichts anderes als eine geordnete Folge von Argumenten im Dienst einer Leitfrage. Zwei Grundformen sind üblich:
- Lineare (steigernde) Erörterung: Alle Argumente stützen dieselbe Position und werden vom schwächsten zum stärksten angeordnet.
- Dialektische (Pro-und-Contra-)Erörterung: Argumente und Gegenargumente werden abgewogen, bevor Sie im Schluss Stellung beziehen.
Für die dialektische Erörterung gibt es zwei klassische Anordnungen. Beim Sanduhrprinzip stehen zuerst die Argumente der Gegenseite, vom stärksten zum schwächsten, dann Ihre eigenen, vom schwächsten zum stärksten. Beim Pingpong-Prinzip wechseln Pro und Contra einander ab. In beiden Fällen ist jedes einzelne Argument nach dem 3B-Schema gebaut.
Gegenargumente entkräften
Ein Gegenargument zu entkräften heißt, die stärkste Gegenposition fair darzustellen und dann ihre Grenzen zu zeigen. Das beweist, dass Sie die Debatte kennen, und wird in jeder Erörterung honoriert.
Ein einfacher Aufbau: einräumen („zwar“, „es stimmt, dass“), dann entgegnen („aber“, „jedoch“) mit einem Beleg, und zum Schluss die eigene Position bekräftigen.
Aufgabe: „Sollten Hausaufgaben abgeschafft werden?“
(Einräumung) Zwar können Hausaufgaben Stress verursachen und Ungleichheiten verstärken, denn nicht alle Schülerinnen und Schüler haben zu Hause einen ruhigen Arbeitsplatz. (Entgegnung) Sie ganz abzuschaffen, würde jedoch eine Praxis beseitigen, die die Forschung mit besseren Leistungen in Verbindung bringt, vor allem in höheren Klassen. (Beleg) Eine Metaanalyse von Harris Cooper, Jorgianne Civey Robinson und Erika Patall, 2006 in der Review of Educational Research erschienen, ergab, dass der Zusammenhang zwischen Hausaufgaben und Leistung in der Sekundarstufe deutlich stärker ist als in der Grundschule. (Rückbezug) Sinnvoller ist es daher, Hausaufgaben neu zu denken, mit kürzeren Aufgaben und Unterstützung in der Schule, statt sie abzuschaffen.
Quellen richtig zitieren
Ein Beleg zählt nur, wenn die Leserin oder der Leser weiß, woher er stammt. Drei Regeln genügen:
- Nennen Sie die Quelle: Autor, Werk oder Dokument, und das Jahr, wenn es wichtig ist. „Wie Immanuel Kant 1784 in seiner Schrift ‚Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?‘ schreibt…“
- Zitieren Sie knapp, in Anführungszeichen: Ein gut gewählter Ausschnitt wiegt mehr als ein langer Auszug.
- Kommentieren Sie das Zitat: mindestens ein Satz dazu, was es zeigt und warum es Ihre Behauptung stützt.

Beispiel: Wie Immanuel Kant 1784 in seiner Schrift „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ fordert: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Für Kant beginnt Mündigkeit also dort, wo man aufhört, das Denken anderen zu überlassen.
Auch wer eine Idee mit eigenen Worten wiedergibt, muss die Quelle nennen. An der Hochschule folgen Sie dem vorgegebenen Zitierstil, zum Beispiel APA oder dem Zitieren mit Fußnoten, und führen alle Quellen im Literaturverzeichnis auf.
Unsicher bei einem Zitat oder einer Paraphrase?
Mit Compilatio Studium analysieren Sie Ihr Dokument vor der Abgabe und erkennen Stellen, die zu nah an ihren Quellen liegen. Sie behalten die Kontrolle: Anführungszeichen, Umformulierung oder Quellenangabe.
Formulierungshilfen und Konnektoren
Konnektoren machen Ihren Gedankengang sichtbar. Wählen Sie sie nach der Funktion des Satzes:
- Behauptung einleiten: erstens, zunächst, ein wichtiger Grund ist, hinzu kommt.
- Begründen: denn, weil, da, das liegt daran, dass.
- Beispiel anführen: zum Beispiel, beispielsweise, so zeigt, dies belegt.
- Einräumen und entgegnen: zwar … aber, allerdings, jedoch, dennoch.
- Folgern: daher, deshalb, folglich, somit.
Ein Konnektor pro Funktion genügt. Dreimal „außerdem“ in einem Absatz verrät meist eine Aufzählung statt einer Argumentation.
Häufige Fehler
Prüfen Sie vor der Abgabe, ob Ihr Argument diese acht Fallen vermeidet:
- Zwei Behauptungen in einem Absatz: trennen Sie sie, eine Idee pro Absatz.
- Eine Behauptung, die den Stoff nacherzählt: sie muss die Frage beantworten.
- Ein Beispiel ohne Erklärung: ergänzen Sie den Satz, der sagt, was es beweist.
- Eine unbelegte Aussage: „das weiß jeder“ ist kein Beleg.
- Verallgemeinerungen: aus „alle Jugendlichen“ wird „viele Jugendliche“, mit Zahlen belegt.
- Erfundene oder vage Studien: „eine Studie zeigt“ ohne Autor und Jahr zählt nicht.
- Ein Rückbezug, der die Behauptung wörtlich wiederholt: formulieren Sie neu und zeigen Sie, was belegt wurde.
- Ein Zeilenumbruch mitten im Argument: er zerreißt die Einheit des Gedankens.
KI nutzen, ohne die eigene Stimme zu verlieren
Ein KI-Assistent kann Ihnen bei der Vorbereitung Zeit sparen, solange Sie behalten, was den Wert eines Arguments ausmacht: die Wahl der Behauptung und die Art, sie zu verteidigen.
Was KI gut kann:
- eine Aufgabenstellung umformulieren, damit Sie prüfen, ob Sie sie verstanden haben;
- Gegenargumente vorschlagen, an denen Sie das Entkräften üben;
- den logischen Aufbau eines bereits geschriebenen Absatzes prüfen.
Was Ihres bleiben sollte:
- die Behauptung, also Ihre Position zur Frage;
- die Beispiele und Quellen, die Sie jedes Mal prüfen müssen, weil eine KI Quellen oder Daten erfinden kann;
- die endgültige Formulierung, in Ihren eigenen Worten.
Wenn die Aufgabenstellung es erlaubt, geben Sie an, wie Sie das Werkzeug genutzt haben. Mit einem KI-Detektor sehen Sie vor der Abgabe, welche Stellen möglicherweise als KI-generiert eingeschätzt werden.
Geben Sie eine Arbeit ab, die nach Ihnen klingt
Compilatio Studium erkennt Stellen, die bestehenden Quellen ähneln, und solche, die möglicherweise von einer KI generiert wurden. So wissen Sie genau, was Sie vor der Abgabe überarbeiten sollten.
Häufige Fragen zum Argumentieren
Wie lang sollte ein Argument sein?
Eine offizielle Länge gibt es nicht: Sie hängt von der Aufgabe und der Klassenstufe ab. Entscheidend ist, dass die Behauptung begründet und belegt ist. Besteht Ihr Absatz nur aus drei Sätzen, fehlt meist die Begründung.
Was ist der Unterschied zwischen Argument und Argumentation?
Ein Argument stützt eine einzelne Behauptung. Eine Argumentation verbindet mehrere Argumente zu einem Text mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Darf man in einer Argumentation „ich“ schreiben?
Das hängt von der Textsorte ab. In einer Stellungnahme ist „ich“ oft erlaubt, in wissenschaftlichen Arbeiten bevorzugt man unpersönliche Formulierungen („es lässt sich zeigen“, „dies spricht dafür“). Richten Sie sich nach der Aufgabenstellung.
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Jérémy STERN
Ich beschäftige mich täglich damit, wie Inhalte online erstellt, erkannt und gesucht werden. Im Compilatio-Blog teile ich mein Fachwissen zu Plagiat, akademischer Integrität und generativer KI.