
Einige Ratschläge um Plagiate zu vermeiden
Wikipedia, die freie Enzyklopädie, schlägt folgende Definition des Wortes Plagiat vor:
"Plagiatist die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes oder Teil eines eigenen Werkes. Dieses kann sowohl eine exakte Kopie, eine Bearbeitung (Umstellung von Wörtern oder Sätzen), eine Nacherzählung (Strukturübernahme) oder eine Übersetzung sein. Manche Quellen klassifizieren auch erfundene Daten und unzureichend gekennzeichnete Zitate als Plagiate.
Ein Plagiator kann zum Schadensersatz gegenüber dem Urheber verpflichtet werden und er macht sich unter bestimmten Voraussetzungen sogar strafbar. An deutschen oder schweizerischen Universitäten kann ein Plagiat zur Exmatrikulation führen, sicher aber zur schlechtesten Note. An amerikanischen Universitäten bedeutet es eine Anklage vor dem Students Court und immer eine harte Strafe, meist den endgültigen Verweis von der Universität."
Das Zitierrecht ist auf eine Pflicht abgestimmt, nämlich die Pflicht, die Quellen der Zitate anzugeben.
Für das Angeben der Quellen müssen bestimmte Regeln respektiert werden, die wichtigste ist es, ein Zitat in Anführungszeichen zu setzen.
Die Zitierregeln erlauben dem Leser:
Wenn Sie ihre Zitate nicht angeben schöpfen andere Verdacht, dass sie keine Recherche durchgeführt haben, sondern sogar das Werk eines anderen Autors als ihr eigenes ausgegeben haben.
Wenn Sie dagegen Ihre Zitate passend angeben kann der Leser die Reichhaltigkeit Ihrer Forschungsarbeit, die Qualität der Synthese und die Richtigkeit Ihrer persönlichen Analyse besser beurteilen.
Wenn man in einem Text zitiert, verlangen die Regeln, dass
Jedes Zitat muss sich ebenfalls auf sein Originalwerk beziehen.
Beispiel
„Nach einer Studie der Bank of America, […]denken immer mehr, dass japanische Autos besser konzipiert sind als die von GM, Ford oder Chrysler.“ (Arnaud DUMAS, 2007)
Beispiel
„Nach einer Studie der Bank of America, […]denken immer mehr, dass japanische Autos besser konzipiert sind als die von GM, Ford oder Chrysler.“ (1)
(1) Arnaud DUMAS, Die Bedingungen eines französischen „come-back“, L’Usine Nouvelle, 2007, S. 26
Die letztere Methode wird vor allem gern in Humanwissenschaften angewandt.
Wenn sie einen Satz reformulieren möchten, genügt es nicht für jedes Wort, dass der Autor benutzt ein Synonym zu suchen. Die Syntax muss komplett überarbeitet werden und jedes Wort, das vom Autor übernommen wird muss in Anführungszeichen gesetzt werden.
In jedem Fall dürfen Sie nicht vergessen die Quelle anzugeben, wie in den vorherigen Beispielen.
Bei der Erstellung Ihrer Bibliographie gibt es je nach Art der Quelle unterschiedliche Regeln zu beachten:
In dieser Reihenfolge müssen stehen: NACHNAME und Vorname, Titel, Ausgabe, Ort des Verlags, Verleger, Veröffentlichungsjahr, Seite(n)
Beispiel
MOORE, Geoffrey A. Crossing the chasm. 1. Ausgabe, New York: HarperCollins Publishers, 2006, S. 227
NAME, Vorname. „Titel des Artikels“. Titel der Zeitschrift, Veröffentlichungsdatum, Band, Nummer, Seitenangabe.
Beispiel
ANDREAU, Sylvie – "Des managers condamnés à la croissance" - L’Usine nouvelle - 11 Januar 2007, Nr. 3037, S. 62-67
Autor der Mitteilung, „Titel der Mitteilung“, Titel der Tagung, Datum der Tagung, Ort der Tagung
Beispiel
Marie-Hélène DELMOND. "Du savoir faire de l'entreprise hiérarchique au savoir-gérer de l'entreprise en réseau : le cas de l'externalisation des services informatiques". Sitzung der 3. Tagung IFSAM, 8-11 Juli 1996, Paris.
NAME, Vorname oder ORGANISATION, Titel der Seite, Konsultiert am TT.MM.JJJJ Website
Beispiel
Olivier DUMONS, Le Monde. "Le grand filtrage des internautes français va bientôt commenceri",
konsultiert am 10.06.2008 auf der Website http://www.lemonde.fr/technologies/article/2008/06/06/
le-grand-filtrage-des-internautes-francais-va-bientot-commencer
_1055014_651865.html#ens_id=1048963
Jedes Element muss durch eine geeignete Zeichensetzung getrennt werden.
Die Anwendung eines Zitats ist nicht gerechtfertigt, wenn man eine bekannte oder bereits weit verbreitete Tatsache ausdrücken will.
Es ist wiederum notwendig, wenn:
Die Normen ISO definieren die Identifikationsregeln der Zitate und der Darstellung der Referenzen in der Bibliographie..
Viele Universitäten und Hochschulen begleiten auf Wunsch ihre Studierende bei dem Schreiben einer Studienarbeit.
Hier finden Sie einige interessante Adressen
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